Bauen im Bestand

Das Bauen im Bestand wird künftig eine zunehmend wichtigere Rolle im Baugeschehen spielen. Dabei ergeben sich sehr unterschiedliche Fragestellungen:
  • Wer hat das Bauwerk errichtet?
  • Wie wirken sich besonderen Bautechniken zur Zeit der Erbauung auf unser Vorhaben aus?
  • Welche Baubestimmungen lagen der Bemessung und Konstruktion zu Grunde?
  • Welche Werkstoffkennwerte kann man zugrunde legen?
In manchen Fällen sind Werkstoffuntersuchungen erforderlich, um Eigenschaften wie Festigkeiten oder die Schweißbarkeit von Stahlbauteilen zu bewerten. In besonderen Fällen wird das mechanische Verhalten durch Messungen am Bauwerk analysiert, um Erkenntnisse über die Tragfähigkeit ganzer Bauteile zu erlangen oder Rechenmodelle zwecks wirtschaftlicher Optimierung abzugleichen.
Das Bauen im Bestand stellt eine besondere Herausforderung an das Planungsteam dar. Ziel ist es, möglichst viel der vorhandenen Tragstruktur zu erhalten und die Eingriffe in das Tragsystem auf ein Minimum zu reduzieren.

Bauen im Bestand im Detail

Das Bauen im Bestand stellt eine besondere Herausforderung an das Planungsteam dar. Ziel ist es, möglichst viel der vorhandenen Tragstruktur zu erhalten und die Eingriffe in das Tragsystem auf ein Minimum zu reduzieren.
Nicht selten müssen Bauarbeiten unter weiterer Nutzung der baulichen Anlagen stattfinden. Oberstes Ziel ist es dann, die Einschränkungen, welche sich aus der Baumaßnahme ergeben, für den Kunden weitestgehend zu reduzieren. Dies erfordert häufig eine besonders enge Abstimmung mit den Nutzern und dem Baubetrieb. Die Beherrschung der oftmals besonderen Bauzustände erfordert Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Für den Bauingenieur stellt dies ein sehr spannendes Arbeitsfeld dar.
Eine besondere Herausvorderung stellt beispielsweise die Bearbeitung von Tragwerken dar, welche der Störfallverordnung unterliegen. Für derartige Tragwerke werden besondere Anforderungen an die Sicherheit gestellt. Der Bestandsschutz ist hier nur sehr eingeschränkt gültig.
EZI Ingenieure führen die Bewertung von chemischen Anlagen bezüglich der Erdbebensicherheit durch. Zahlreiche dieser Bauwerke wurden nicht für Einwirkungen aus Erdbeben bemessen und erfüllen daher die normativen Anforderungen nicht. Somit sind spezielle Betrachtungen in Verbindung mit erweiterten Berechnungsverfahren erforderlich, um die Standsicherheit der Konstruktionen nachzuweisen bzw. die unumgänglichen Änderungen an den Tragsystemen zu planen. Verstärkungen sind oftmals nur mit größtem Aufwand und unter laufendem Betrieb möglich. Diese Arbeit erfordert besondere Kenntnisse und Erfahrungen im Erdbebeningenieurwesens, der Tragwerksplanung und im Bauen im Bestand.

Spezialisten / Qualifikationen

Folgende Sonderqualifikationen sind in unserem Unternehmen vertreten:
  • Beratene Ingenieure
  • Prüfingenieur für Standsicherheit
  • Staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung der Standsicherheit Fachrichtung Metallbau
  • Prüfer für bautechnische Nachweise im Eisenbahnbau
  • ö.b.u.v. Sv für Baudynamik
  • Ingenieur der Bauwerksprüfung nach DIN 1076
  • Schweißfachingenieur
  • Softwareentwicklung
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